
Woher weiß ich, ob mein Unternehmen infiziert wurde?
Bei der Operation Aurora werden, zumindest bei den bis jetzt bekannten Angriffen, Dateien verbreitet und externe Domänen für die Angriffe verwendet. Durch eine Analyse Ihrer Systeme und Infrastruktur in Bezug auf diese Identifizierungsmerkmale kann die Gefährdung ermittelt werden. Weitere Informationen.
Besteht für mein Unternehmen ein Infektionsrisiko?
Der Computer-Code, der die Microsoft Internet Explorer-Schwachstelle ausnutzt, wurde leider veröffentlicht und ist im Internet verfügbar. Diese Veröffentlichung erhöht in erheblichem Maß das Risiko für ausgedehnte Angriffe, die diese Schwachstelle ausnutzen und für Microsoft Internet Explorer-Benutzer ein ernsthaftes Risiko darstellen können.
Microsoft weiß, dass es gezielte Angriffe gibt. Deshalb hat das Unternehmen ein Sicherheitsbulletin und einen Patch veröffentlicht. Folgende Kombinationen werden als gefährdet aufgeführt: Internet Explorer 6 Service Pack 1 auf Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 und Internet Explorer 6, Internet Explorer 7 und Internet Explorer 8 auf unterstützten Editionen von Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2.
Wie kann ich mein Unternehmen schützen?
Als Forscher bei McAfee Labs von dem Angriff erfuhren, lieferten sie Malware-Entdeckung, Verhaltens- und Inhaltssignaturen, Aktualisierungen von Web-Sicherheit, IPS und IP-Sicherheit, Empfehlungen zur Produktkonfiguration sowie Beratung im Blog von McAfee Labs.
McAfee Global Threat Intelligence, unser Echtzeit-Datenerfassungssystem in der Cloud für bekannte sowie neu auftretende Bedrohungen auf allen wichtigen Vektoren, überwacht das Web auf Angriffe und Hot Spots in Verbindung mit der Operation Aurora und anderen Bedrohungen und stattet McAfee-Produkte sofort mit Schutz aus. Weitere Informationen.
Für den Schutz Ihrer Systeme empfehlen wir die folgenden Maßnahmen:
Dienste zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle: Lassen Sie sich von unserem Notfallreaktionsteam unterstützen. Sie denken, dass Sie durch Aurora infiziert wurden? McAfee bietet für qualifizierte Unternehmen in Nordamerika, die von Aurora betroffen sind, kostenlose Dienste zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle (Incident Response Services) vor Ort. Wenden Sie sich an die McAfee Foundstone Services.
Risikobewertung: Microsoft hat am 21. Januar 2010 einen außerplanmäßigen Patch für Aurora veröffentlicht. Viele Unternehmen fällt es nun schwer herauszufinden, welche Systeme gefährdet sind und welche ein Patch benötigen. Unternehmen können nun eine kostenlose Testversion der McAfee Risk Advisor-Software nutzen, um herauszufinden, welche Systeme genau gefährdet sind und auf welche Systeme ein Patch ausgebracht werden muss.
Schwachstellenentdeckung: Dieses benutzerfreundliche Tool prüft Ihre Umgebung auf Systeme, die die Microsoft Internet Explorer-Schwachstelle haben und erkennt durch Operation Aurora infizierte Systeme. Wenn Sie mehr erfahren und das McAfee Aurora Vulnerability Detection Tool zur Entdeckung von Schwachstellen herunterladen möchten, klicken Sie hier.
Systembereinigung: Nutzen Sie das kostenlose McAfee Stinger-Tool.
Web Gateway: Der erweiterte Anti-Malware-Schutz der Lösung McAfee Web Gateway schützt Unternehmen proaktiv vor Aurora – ohne Aktualisierung und Aufwand. Seien Sie auf die nächste Zero-Day-Bedrohung vorbereitet. Profitieren Sie noch heute von der kostenlosen Testversion von McAfee Web Gateway.
Endgeräte-Sicherheit: Um Ihr Unternehmen vor Operation Aurora zu schützen, können Sie die kostenlose Testversion der Software McAfee Total Protection for Endpoint nutzen. Sie beinhaltet eine All-in-One-Technologie zum Schutz vor Malware, zum Eindringungsschutz, Web-Schutz sowie eine Endgeräte-Firewall-Lösung. Registrieren Sie sich hier, wenn Sie das Produkt kostenlos testen möchten.
Whitelists für Anwendungen: Sie haben die Möglichkeit, eine kostenlose Testversion der Software McAfee Application Control zu nutzen, unserer branchenführenden Lösung für Anwendungs-Whitelists. Signaturaktualisierungen sind nicht erforderlich. Vermeiden Sie, dass Aurora oder andere Zero-Day-Angriffe Ihre Umgebung beeinträchtigen. Laden Sie sich eine kostenlose Testversion herunter.
Netzwerksicherheit: Schützen Sie Ihr Netzwerk gleich heute mit den fortschrittlichen McAfee Network Security-Technologien vor dem Aurora-Angriff. Kunden mit den am meisten angegriffenen und sensibelsten Netzwerken weltweit setzen McAfee Network Security-Lösungen ein. Registrieren Sie sich und fordern Sie kostenfreie Evaluierungsversionen unserer Firewall Enterprise Virtual Appliance und einer virtuellen Version unserer Network Threat Response-Lösung an.
Als Forscher bei McAfee Labs von dem Angriff erfuhren, lieferten sie Malware-Entdeckung, Verhaltens- und Inhaltssignaturen, Aktualisierungen von Web-Sicherheit, IPS und IP-Sicherheit, Empfehlungen zur Produktkonfiguration sowie Beratung im Blog von McAfee Labs.
Operation Aurora ist ein mehrstufiger Angriff. McAfee bietet die folgenden Produkte und Lösungen an, die Kunden Schutz für die verschiedenen Stufen der Operation Aurora bieten.

Schritt 1: Einleitung des Angriffs. Ein Benutzer mit IE-Schwachstelle öffnet eine mit Operation Aurora-Malware infizierte Website.
Schritt 2: Durchführung des Angriffs. Eine Website nutzt die Schwachstelle aus. Malware (getarnt als JPG-Datei) wird auf das Benutzersystem heruntergeladen.
Schritt 3: Angriffs-Setup abgeschlossen. Malware ist auf dem Benutzersystem installiert. Malware öffnet eine Hintertür (mit einem angepassten Protokoll, das wie SSL agiert), die den Zugriff auf sensible Daten ermöglicht.