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McAfee-Sicherheitstipps – 13 Wege zum Schutz Ihres Systems

Zusätzlich zur Installation unserer Produkte empfehlen wir Ihnen, diese einfachen, sinnvollen Vorsichtsregeln zu befolgen. So mindern Sie Ihre Gefährdung und schützen Ihren Rechner.

  1. Öffnen Sie keine Dateien, die an eine E-Mail von einem unbekannten, verdächtigen oder nicht vertrauenswürdigen Absender angehängt sind. Wenn Ihnen der Absender nicht näher bekannt ist, öffnen Sie keine Dateien, laden Sie sie nicht herunter und führen Sie sie nicht aus.
  2. Öffnen Sie keinen E-Mail-Anhang, wenn Sie nicht wissen, worum es sich dabei handelt. Das gilt auch dann, wenn die E-Mail von einem Freund oder Bekannten zu stammen scheint. Manche Viren vervielfältigen sich selbst und verbreiten sich mithilfe von E-Mails. Bleiben Sie auf der sicheren Seite, und vergewissern Sie sich, dass ein Anhang aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt, ehe Sie ihn öffnen.
  3. Öffnen Sie keine Anhänge von E-Mails, wenn die Betreffzeile fragwürdig erscheint. Wenn Sie vermuten, dass der Anhang für Sie wichtig sein könnte, speichern Sie die Datei auf jeden Fall auf der Festplatte, ehe Sie sie öffnen.
  4. Löschen Sie Ketten-E-Mails und anderen Spam aus Ihrem Postfach. Am besten leiten Sie solche Nachrichten nicht weiter und beantworten sie auch nicht. Unerwünschte, aufdringliche E-Mails verstopfen Netzwerke, enthalten unter Umständen lästige oder beleidigende Inhalte und haben eventuell Sicherheits- und Datenschutzrisiken zur Folge.
  5. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Dateien aus dem Internet herunterladen. Vergewissern Sie sich, dass die Website rechtmäßig und seriös ist. Stellen Sie sicher, dass ein Virenschutz-Programm die Dateien auf der Download-Site überprüft hat. Wenn Sie irgendeinen Zweifel haben, laden Sie die Datei gar nicht erst herunter. Wenn Sie Software aus dem Internet herunterladen, seien Sie bei kostenloser Software besonders vorsichtig. Oft sind darin Adware oder potenziell unerwünschte Programme enthalten. Lesen Sie ungeachtet der Quelle immer die Datenschutzrichtlinien und die Endbenutzer-Lizenzverträge (EULAs) der Software, die Sie installieren. Seien Sie besonders auf der Hut bei Bildschirmschonern, Spielen, Browser-Zusätzen, Peer-to-Peer-Clients und allen Downloads, die angeblich "geknackt" oder freie Versionen teurer Anwendungen wie Adobe® PhotoShop® oder Microsoft® Office. Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.
  6. Vermeiden Sie Downloads von nicht Web-basierten Quellen gänzlich. Die Wahrscheinlichkeit, infizierte Software von Usenet-Gruppen, IRC-Channels, Instant-Messaging-Clients oder P2P herunterzuladen, ist sehr hoch. Links zu Websites, denen man in IRC und Instant Messaging begegnet, deuten oft auf infizierte Downloads hin. Vermeiden Sie es, Ihre Software von solchen Quellen zu beziehen.
  7. Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Virenschutz-Software. Die Bedrohungen nehmen zu und entwickeln sich ständig weiter. Jeden Monat werden Hunderte von Viren neu entdeckt. Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Virenschutz-Software, um Ihren Schutz vor den neuesten Bedrohungsarten sicherzustellen. Das heißt, Sie müssen die neuesten Virensignatur-Dateien und die aktuellste Version des Scan-Moduls herunterladen.
  8. Sichern Sie regelmäßig und in kurzen Abständen Ihre Dateien. Sollte ein Virus Ihre Dateien infizieren, können Sie sie zumindest durch die gesicherten Kopien ersetzen. Es empfiehlt sich, die Sicherungsdateien (auf CDs oder Flash-Laufwerken) nicht am selben Ort zu lagern, an dem sich auch Ihr Computer befindet.
  9. Aktualisieren Sie regelmäßig Ihr Betriebssystem, Ihren Web-Browser und Ihr E-Mail-Programm. Sicherheits-Updates von Microsoft® für Microsoft Windows und Microsoft Internet Explorer finden Sie beispielsweise unter http://www.microsoft.com/security.
  10. Wachsamkeit ist die beste Verteidigung gegen Phishing-Betrügereien. Mit "Phishing" werden Betrügereien bezeichnet, bei denen versucht wird, vertrauliche Informationen wie Kreditkartennummern, persönliche Identitätsdaten und Kennwörter zu erlangen. Zu diesem Zweck werden E-Mails versandt, die so aussehen, als stammten sie von echten Unternehmen oder vertrauenswürdigen Personen. Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht erhalten, in der erklärt wird, dass Ihr Konto geschlossen wird, Sie eine Bestellung oder Ihre Rechnungsangaben bestätigen müssen, dann antworten Sie nicht auf die E-Mail. Klicken Sie auch nicht auf Links. Wenn Sie herausfinden möchten, ob eine E-Mail seriös ist, können Sie direkt mit dem Unternehmen bzw. der Person Kontakt aufnehmen, indem Sie sie anrufen oder anschreiben.
  11. Öffnen Sie keine Nachrichten bzw. klicken Sie in Ihrem Instant-Messaging-Programm nicht auf Links von unbekannten Benutzern. Instant Messaging kann als Trägermedium für Viren und anderen bösartigen Code dienen und ist ein weiteres Mittel zur Durchführung von Phishing-Betrügereien.
  12. Verwenden Sie eine persönliche Firewall. Eine hinter Ihrem DSL-Router oder Ihr Kabel-Modem angeordnete Hardware-Firewall schützt Sie vor Angriffen von außen. Für Breitband-Verbindungen ist das unerlässlich. Eine Software-Firewall läuft auf Ihrem PC und kann Sie vor eintreffenden und abgehenden Angriffen schützen.
  13. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Konten und Kreditauskünfte. Identitätsdiebe könnten Ihre persönlichen Informationen nutzen, um Konten zu eröffnen, Waren einzukaufen und Ihnen innerhalb kürzester Zeit nach dem Datendiebstahl Probleme zu verursachen. Überprüfen Sie regelmäßig Ihr Bankkonto und Ihre Kreditkartenabrechnungen. So können Sie Kreditkartenunternehmen und Banken gleich warnen und Ihre Konten sperren lassen, wenn Sie entdecken, dass Ihre persönlichen Daten in falsche Hände geraten sind.

Bei Fragen zu Problemen mit Viren schreiben Sie bitte eine E-Mail an virus_research@mcafee.com.