Neue McAfee-Studie zu Erfolgsfaktoren von „Threat Hunters“ und SOCs

Wirksamkeit steigt durch zusätzliche Investitionen in Mensch-Maschine-Teams

Black Hat, Las Vegas/USA, 26. Juli 2017 – Die neue Studie „Disrupting the Disruptors, Art or Science?" von McAfee untersucht die Rolle von „Cyber Threat Hunting“ (also die Verfolgung von Cyber-Bedrohungen) und der Entwicklung von SOCs (Security Operations Centers). Die Studie betrachtet vier Entwicklungsstufen bei Sicherheitsteams – minimal, verfahrensorientiert, innovativ und führend – und kommt zu dem Schluss, dass fortgeschrittene SOCs 50 Prozent mehr Zeit als ihre Kollegen für das tatsächliche „Threat Hunting“ aufwenden.

Der „Threat Hunter“
Die Bedrohungsverfolgung gewinnt bei der Abwehr böswilliger Angriffe zunehmend an Bedeutung. Ein Bedrohungsjäger (oder „Threat Hunter“) ist ein Mitglied des Sicherheitsteams. Er untersucht Cyber-Bedrohungen anhand von Hinweisen, Hypothesen sowie jahrelanger Erfahrungen mit Cyber-Kriminellen und ist damit sehr wertvoll für deren Ermittlung. Die befragten Unternehmen geben an, sowohl in Tools als auch in strukturierte Prozesse zu investieren und bei der Integration der „Threat-Hunting“-Aktivitäten in das zentrale SOC unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen.

Mit zunehmendem Fokus auf professionelle „Threat Hunter“ und Automatisierungstechnologien zeigt sich ein effektives Betriebsmodell zur Identifizierung, Minderung und Verhinderung von Cyber-Bedrohungen: das Mensch-Maschine-Team. Unternehmen der Entwicklungsstufe „führend“ setzen mehr als doppelt so häufig auf diese Methode als solche auf der Stufe „minimal“ (75 Prozent im Vergleich zu 31 Prozent).

„Unternehmen müssen sich bei ihrer Planung den Angriffen von Cyber-Kriminellen bewusst sein“, kommentiert Raja Patel, Vice President und General Manager Corporate Security Products bei McAfee. „Dabei sind „Threat Hunter“ äußerst wertvoll, um mögliche Angreifer von vornherein abzuwehren. Sie können jedoch nur erfolgreich arbeiten, wenn sie effizient sind. Um eine leistungsfähige Mensch-Maschine-Team-Strategie aufzubauen, die Cyber-Bedrohungen in Schach hält, sind sowohl „Threat Hunter“ als auch innovative Technologien erforderlich.“

Wichtige Ergebnisse der Studie:

Zahlen:

Strategien:

Taktiken:

„Threat Hunter Playbook“: Mensch-Maschine-Teambildung
Neben der manuellen Bedrohungsuntersuchung ist der „Threat Hunter“ auch entscheidend für die Automatisierung der Sicherheitsinfrastruktur. Der erfolgreiche „Threat Hunter“ wählt die erforderlichen Sicherheitswerkzeuge aus und betreut sowie baut sie in der Regel auf, um Bedrohungen zu vereiteln. Die so erzielten Kenntnisse wandelt er dann in automatisierte Skripte und Regeln um, indem er die Technologie anpasst. Diese Kombination aus Bedrohungsverfolgung und automatisierten Aufgaben trägt das Mensch-Maschine-Team entscheidend zur Abwehrstrategie gegen Cyber-Kriminelle von heute und morgen bei.

Weiterführende Informationen zum Thema „Threat Hunting“, einschließlich der Studie und einer Zusammenfassung finden Sie unter https://www.mcafee.com/soc-evolution.

Der McAfee-Blog bietet ebenfalls weitere Informationen zur Mensch-Maschine-Teambildung:

Umfragemethodik Im Frühjahr 2017 hat McAfee gemeinsam mit einem Drittanbieter über 700 IT- und Sicherheitsexperten aus einer Drittanbieterdatenbank befragt, um eine Vielzahl von Ländern, Branchen und Organisationsgrößen abzudecken. Die Befragten arbeiten für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern aus Australien, Kanada, Deutschland, Singapur, England und den Vereinigten Staaten und sind unter anderem für das „Threat Hunting“ verantwortlich.

Über McAfee
McAfee ist eines der weltweit führenden unabhängigen Cyber-Security-Unternehmen. Inspiriert durch die Stärke enger Zusammenarbeit entwickelt McAfee Lösungen, um eine sichere Welt für Geschäfts- sowie Privatkunden zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.mcafee.com/de.


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