10 Tipps, wie Sie sich in sozialen Netzwerken schützen

By on Dec 13, 2019

Obwohl soziale Netzwerke weiterhin eine große Rolle im Leben vieler Menschen spielen, sind die Risiken, die mit dem Teilen von persönlichen Informationen im Internet verbunden sind, nicht zu leugnen. Ob große Datenlecks, von denen Millionen Benutzer betroffen sind, oder häufige Social-Media-Betrugsmaschen wie Umfragen und gefälschte Seiten, die dem Diebstahl von Daten dienen: Es gibt zahlreiche Bedrohungen, vor denen Sie auf der Hut sein müssen. 

Und viele der Bedrohungen, denen wir in sozialen Netzwerken ausgesetzt sind, kommen nicht einmal von Betrügern und Cyberkriminellen. Oft liegt es daran, dass die Benutzer freiwillig zu viel von sich preisgeben. Mit nur wenigen Klicks, Beiträgen und Nachrichten können Sie genügend persönliche Daten preisgeben, um Ihre Privatsphäre zu kompromittieren und ein leichtes Opfer für Identitätsdiebstahl zu werden. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie Sie sich bei der Nutzung dieser Websites schützen können.

Hier sind unsere 10 Top-Tipps: 

  1. Posts sind für die Ewigkeit: Gehen Sie davon aus, dass alle Infos, die Sie irgendwo veröffentlichen, für immer dort bleiben. Auch wenn Sie das Konto löschen, wissen Sie nicht, ob jemand bereits einen Screenshot Ihrer Texte oder Fotos gemacht hat oder ob sie mit anderen geteilt wurden.
     
  2. Geben Sie keine persönlichen Daten weiter: Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die Sie online nach bestimmten Informationen fragen, und geben Sie niemals Ihre Privatadresse, Telefonnummer, Sozialversicherungsnummer oder andere personenbezogene Daten weiter. Wenn Sie private Informationen veröffentlichen – und sei es der Name Ihres Haustiers –, erleichtern Sie es Hackern, die Antworten auf Ihre Sicherheitsfragen zu erraten.
     
  3. Akzeptieren Sie nicht wahllos Freundschaftsanfragen von Fremden: Die Profile von Fremden könnten gefälscht sein. Akzeptieren Sie nur die Freundschaftsanfragen von Personen, die Sie im echten Leben kennen. Denken Sie daran, dass die Fälle, bei denen Betrüger eine fremde Identität annehmen, um sich das Vertrauen eines Opfers zu erschleichen, bevor sie es um Informationen oder Geld bitten, mittlerweile ein Drittel aller Betrugsfälle in sozialen Netzwerken ausmachen.
     
  4. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie auf Links klicken oder an Quizzen teilnehmen: Dies gilt auch, wenn der Link scheinbar von einem Freund kommt, da dessen Konto kompromittiert worden sein könnte. Gefährliche Links bergen oft das Risiko einer Malware-Infektion

    Bleiben Sie auch skeptisch bei “kostenlosen” Angeboten, insbesondere wenn Sie an einer Umfrage oder einem Quiz teilnehmen müssen, bei dem personenbezogene Daten erfragt werden.
     

  5. Verwalten Sie Ihre Datenschutzeinstellungen: Stellen Sie sicher, dass Sie Informationen nur mit Freunden und Familie teilen, und überprüfen Sie Datenschutzeinstellungen regelmäßig auf eventuelle Änderungen.
     
  6. Achten Sie darauf, dass Konten miteinander verknüpft sein können: Beispielsweise könnte ein Foto, das Sie auf Instagram veröffentlichen, auch automatisch auf Facebook erscheinen, wenn Ihre Profile verknüpft sind. Dies könnte problematisch werden, wenn Sie eines der Konten privat und das andere geschäftlich nutzen möchten.
     
  7. Deaktivieren Sie die Ortungsfunktion Ihrer Smartphone-Kamera: Wenn Sie Bilder online teilen möchten, sollten Sie unbedingt die GPS Funktion Ihres Geräts ausschalten, um Ihren genauen Standort nicht zu verraten. Auf diese Weise können Sie potenzielle Stalker oder Diebe davon abhalten, Ihren Aufenthaltsort zu erfahren.

    Außerdem empfiehlt es sich, Urlaubsfotos erst nach der Rückkehr zu teilen, da sonst auch Diebe darauf aufmerksam werden könnten, dass Sie nicht zu Hause sind.
     

  8. Hüten Sie sich vor gefälschten Werbeanzeigen und Shopping-Websites: Seit soziale Netzwerke auch Online- Einkaufsmöglichkeiten bieten, nehmen Betrugsfälle auf diesem Gebiet zu. Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie im Internet etwas von einem Fremden kaufen. Diese Anbieter werden nicht überprüft. Wenn Sie also für ein Produkt bezahlen und es nie ankommt, gibt es keine Möglichkeit für Sie, Ihr Geld zurückzubekommen.

    In einigen Ländern, etwa in Nigeria, werden Nutzer von sozialen Medien auch häufig Opfer von Finanz- und Kryptowährungsbetrug, der über WhatsApp mit Direktnachrichten abläuft. Wenn sich eine Person als “Freund eines Freundes” mit einer “tollen Möglichkeit zum Geldverdienen” vorstellt, sollten Sie misstrauisch sein und Finanztransaktionen mit Fremden vermeiden.
     

  9. Verwenden Sie Sicherheitssoftware und komplexe Kennwörter: Installieren Sie unbedingt eine umfassende Schutzsoftware auf allen Geräten, die dafür sorgt, dass Sie vor Malware und anderen Bedrohungen in sozialen Netzwerken sicher sind. Sperren Sie Ihre Geräte immer mit einer PIN, damit sich niemand anderes anmelden kann. Erstellen Sie außerdem komplexe Kennwörter für Ihre Social-Media-Konten und ändern Sie sie regelmäßig.
     
  10. Schließen Sie Konten, die Sie nicht mehr nutzen: Lassen Sie persönliche Daten nicht in uralten Konten gespeichert, wie etwa Ihrer MySpace-Seite, die Sie seit Jahren nicht mehr aufgerufen haben, oder einem Online-Dating-Profil, das Sie nicht mehr brauchen. Schließen Sie stattdessen ungenutzte Konten und löschen Sie möglichst viele Informationen. 

Soziale Netzwerke sollen Spaß machen – achten Sie auf Ihre Sicherheit, damit das so bleibt. 

 

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