So schützen Sie Ihre Konten in den sozialen Medien

Die sozialen Medien sind inzwischen fester Bestandteil unseres sozialen Gefüges. So sehr, dass fast 50 % der Weltbevölkerung soziale Medien nutzen – mehr oder minder intensiv. Bei all dem Austausch, den Unterhaltungen und der Weitergabe von Informationen in der Familie und im Freundes- und Bekanntenkreis bilden die sozialen Medien eine wichtige digitale Erweiterung unserer Persönlichkeit. Daher ist es wichtig zu wissen, wie Sie Ihre Konten in den sozialen Medien vor Hacks und Angriffen schützen können.

Erstaunlich ist nicht nur die Anzahl der Menschen, die in den sozialen Medien aktiv unterwegs sind, sondern auch die Zeit, die sie dort verbringen.  Weltweit sind es pro Person durchschnittlich 145 Minuten pro Tag! In den USA sind es etwas mehr als zwei Stunden täglich, auf den Philippinen fast vier Stunden pro Tag. Die Unterschiede sind also signifikant. Doch auf jeden Fall kann man ohne Übertreibung sagen, dass wir einen großen Teil unseres Tages damit verbringen, durch unsere Social Media-Feeds zu scrollen.

Wenn man bedenkt, wie gerne wir die sozialen Medien nutzen und uns auf sie verlassen, ist dies ein guter Zeitpunkt, um Ihre Einstellungen in den sozialen Medien genauer unter die Lupe zu nehmen und auch Ihre Gewohnheiten zu überprüfen. Denn nur so können Sie die Vorteile nutzen, ohne dabei ständig die Risiken fürchten zu müssen. Ob Facebook, Instagram, TikTok oder ein anderes soziales Netzwerk – hier sind ein paar Maßnahmen, die Ihre Lieblingsplattform sicherer machen.

1. Legen Sie starke, eindeutige Kennwörter fest:

Kennwörter sind der erste Pfeiler Ihres Schutzes, wobei starke und eindeutige Kennwörter für alle Ihre Konten die erste Verteidigungslinie bilden. Doch bei all den Konten kann es schwierig werden, die Übersicht zu behalten – daher ist die Versuchung groß, einfachere Kennwörter zu verwenden (oder dasselbe Kennwort für mehrere Konten). Für Hacker ist das eine feine Sache, weil sie so mit einem einzigen Kennwort gleich Zugriff auf mehrere Konten erhalten. Versuchen Sie es stattdessen mit einem Kennwort-Manager, der Kennwörter für Sie erstellt und auch sicher speichert. Eine umfassende Sicherheitssoftware beinhaltet einen solchen Manager.

2. Stellen Sie Ihr Profil auf privat:

Auf Facebook, Instagram und anderen Social Media-Plattformen haben Sie die Möglichkeit, Ihr Profil und Ihre Beiträge nur für Freunde sichtbar zu machen. Wenn Sie diese Einstellung wählen, kann das breitere Publikum im Internet nicht sehen, was Sie tun, sagen oder posten. Auf diese Weise schützen Sie Ihre persönlichen Daten.

3. Sagen Sie „nein“ zu Freundschaftsanfragen von Unbekannten:

Seien Sie kritisch gegenüber Freundschaftsanfragen. Unbekannte sind nicht nur einfach Menschen außerhalb Ihres Bekanntenkreises. Es könnte sich um ein Fake-Konto handeln, welches zu Zwecken der Cyberkriminalität Informationen über Benutzer sammelt. Es könnte ebenso auch ein Konto sein, welches Falschinformationen verbreitet. Auch davon gibt es viele. Allein im dritten Quartal 2021 ging Facebook gegen 1,8 Milliarden Fake-Konten vor. Lehnen Sie solche Anfragen ab.

4. Überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie sich anmelden:

Ein Posting aus dem Urlaub oder ein Update über Ihren Standort, während Sie gerade in der Stadt unterwegs sind, signalisiert nur zu leicht, dass „gerade niemand zu Hause ist“. Durch solche Beiträge wird Ihr Aufenthaltsort einem breiten Publikum bekannt gegeben (sogar einem weltweiten Publikum, wenn Sie nicht privat posten, wie oben beschrieben). Möglicherweise ist es besser, Fotos und Geschichten von Ihren Abenteuern erst nach Ihrer Rückkehr zu posten.

5. Das Internet vergisst nicht:

Nicht umsonst ist das schon ein Gemeinplatz. Unabhängig davon, ob Ihr Profil auf privat gestellt ist oder ob Sie eine App mit automatisch „verschwindenden“ Nachrichten und Beiträgen (wie Snapchat) verwenden, können Ihre Posts tatsächlich gespeichert und dann wieder freigegeben werden. Das geht ganz einfach per Screenshot. Wenn Sie etwas nicht für immer oder auch nur vorübergehend nicht in der Öffentlichkeit haben möchten, dann veröffentlichen Sie es lieber nicht.

6. Achten Sie auf Phishing-Betrug:

Wir haben uns zunehmend an die Warnungen vor Phishing-E-Mails gewöhnt, doch Phishing-Angriffe kommen auch in den sozialen Medien häufig vor. Es gelten dieselben Regeln. Folgen Sie keinen Links, die Sie von Unbekannten über Sofort- oder Direktnachrichten erhalten. Und behalten Sie Ihre persönlichen Daten für sich. Vermeiden Sie es, weitere Informationen wie Ihre E-Mail oder Ihre Adresse preiszugeben. Sogar sogenannte „Quiz“-Posts und -Websites können ein Trick sein, um persönliche Daten zu stehlen. Diese wiederum können dann als Ausgangspunkt für einen Angriff missbraucht werden.

7. Achten Sie auch auf Betrugsmaschen aller Art:

Leider werden auch soziale Medien genutzt, um Menschen über den Tisch zu ziehen. Versprechen vom schnellen Geld, falsche Liebesanzeigen und Tricks aller Art werden von Betrügern in Anzeigen, Beiträgen und sogar Direktnachrichten genutzt. In der Regel haben sie es auf Ihre persönlichen Daten, Ihr Geld oder beides abgesehen. Das ist ein ganzes Thema für sich. Sie können mehr über das Vermeiden von Quiz-Fallen und anderen Methoden des Identitätsdiebstahls in den sozialen Medien in Erfahrung bringen.

8. Überprüfen Sie Ihre Tags:

In einigen Plattformen wie Facebook können Benutzer Beiträge überprüfen, die Tags mit ihren Profilnamen enthalten. Überprüfen Sie Ihre Kontoeinstellungen und geben Sie sich selbst die größtmögliche Kontrolle darüber, wie und wo Ihre Tags von anderen verwendet werden. So wissen Sie immer, wo Sie von anderen erwähnt werden und in welcher Weise.

9. Schützen Sie sich und Ihre Geräte:

Sicherheitssoftware kann Sie davor schützen, auf bösartige Links in den sozialen Medien zu klicken, sowie vor anderen Bedrohungen wie Viren, Ransomware und Phishing-Angriffen. Ein weiterer Vorteil besteht im Datenschutz, wie auch in der Überwachung Ihrer E-Mails, SSN, Bankkonten, Kreditkarten und anderen persönlichen Daten. Identitätsdiebstahl ist heute ein alltägliches Phänomen. Daher ist eine gute Sicherheitssoftware kein Luxus, sondern ein absolutes Muss.

10. Prüfen Sie Ihre Schutzbewertung und sehen Sie, wie es um Ihre Sicherheit steht:

 Mit der Schutzbewertung können Sie Ihre Sicherheit nun mit einer einzigen Zahl beziffern. Diese Methode, die in der Branche einmalig ist, nimmt eine Bestandsaufnahme Ihrer allgemeinen Sicherheit vor und stuft diese auf einer Skala von 0 bis 1.000 ein. Nachdem alle Schwachstellen aufgezeigt worden sind, können Sie diese anhand einer persönlichen Anleitung Schritt für Schritt beheben. So sind Sie immer auf dem Laufenden, was Ihre Sicherheit, Ihren Datenschutz und Ihre persönliche Identität in den sozialen Medien betrifft – sowie praktisch überall, wo Sie online unterwegs sind.

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